Großaufgebot von Polizei und Ordnungsamt in Wiehagen
5. Juli 2023
Nach Informationen aus der Bürgerschaft soll es sich dabei um einen psychisch auffälligen und aggressiven Mann handeln, der angeblich in Verbindung zu mehreren Straftaten in den vergangenen Wochen in Wiehagen stehen soll. Der 41-jährige Wickeder sei wiederholt durch Sachbeschädigungen, Bedrohungen und Beleidigungen sowie nächtliche Ruhestörungen negativ aufgefallen. Betroffene hätten immer wieder Polizei und Ordnungsamt zu Hilfe gerufen.
Der Mann habe mitten in der Nacht an Türen und Fenstern gepoltert und in seinem Wahn davon gefaselt, dass er eine vermeintlich im Haus gefangen gehaltene Frau befreien wolle. Dabei habe der aggressive Störenfried sogar bereits eine Scheibe zertrümmert.
Zudem habe er erhebliche Schäden an draußen abgestellten Fahrzeugen verursacht, heißt es. – Fakt ist, dass auch im Soester Polizei-Bericht von zerstochenen Reifen an vier Autos in einem Wohngebiet in Wiehagen in der Zeit zwischen Sonntag und Montag die Rede ist. – Ob diese und andere Taten dem gesuchten Mann wirklich zuzurechnen sind, bleibt abzuwarten.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, dringend um weitere Hinweise. Offenbar wurde der psychisch auffällige und aggressive Wiehagener aber angeblich immer wieder in der Nähe der Tatorte gesehen.
Bei einem geplanten Gespräch mit Ordnungsamt und psychiatrischem Dienst des Kreises Soest an seiner Wohnanschrift soll der mutmaßliche Täter am Dienstag dann plötzlich „Fersengeld gegeben“ haben und im nahen Dickicht verschwunden sein.
Die anschließend eingeleiteten Suchmaßnahmen der Polizei mit einem halben Dutzend Streifenwagen und Zivilfahrzeugen blieben bis jetzt erfolglos. Da der Mann aus Wickede stamme und somit gute Ortskenntnisse besitze und sich zudem bereits schon immer viel in der freien Natur aufgehalten habe, sei es schwierig, ihm habhaft zu werden, ist aus Insiderkreisen zu hören.
Die Polizei-Sprecherin meinte, dass von der gesuchten Person keine Gefahr für die Bevölkerung ausgehe.
Wiehagener Bürger sehen dies allerdings anders. Sie haben teilweise nicht nur Angst um ihr Hab und Gut, sondern auch um Leib und Leben. So lassen einige Familien ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße und geben sie in die Obhut von Nachbarn, wenn sie fort müssen.
Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei laufen weiter.
ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

